Werbekampagne für mehr Sicherheit im Straßenverkehr – US-Behörden setzen auf prominente Unterstützung durch die Fernsehserie Glee

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Die erfolgreiche US-Fernsehserie „Glee“ geht im nächsten Monat bereits in die vierte Staffel. Neben verrückten musikalischen Elementen ist die Sendung aber auch dafür bekannt Aufklärungsarbeit zu leisten und Problemthemen aufzuarbeiten, die besonders die jüngeren Zuschauer zum Nachdenken anregen sollen. Aktuell widmen die Produzenten eine Folge dem Thema SMS-Schreiben beim Autofahren, welches in den USA immer häufiger zu schlimmen und teilweise auch tödlichen Unfällen führt. Allein im Jahr 2010 verunglückten in den USA mehr als 3.000 Menschen, weil sie während des Autofahrens durch ihr Handy abgelenkt waren.

Laut Statistik werden Autofahrer durch das SMS-Lesen für etwa fünf Sekunden vom Verkehrsgeschehen abgelenkt – nicht selten sind schwere Unfälle die Folge. Grund genug für „Glee-Erfinder“ Ryan Murphy dieses Thema in die TV-Serie einzubinden. In einer Folge erleidet Quinn Fabray, gespielt von Dianna Agron, einen folgenschweren Autounfall als sie beim Autofahren eine SMS erhält und diese unbedingt lesen und sofort beantworten will. Genau diese Szene aus „Glee“ wird aktuell für eine TV-Werbekampagne des amerikanischen Verkehrsministeriums unter dem Motto „Stop the Texts. Stop the Wrecks“ verwendet. Ein Mitarbeiter der amerikanischen Verkehrsbehörde sieht in der Kampagne großes Aufklärungsarbeit, denn junge Menschen in ganz USA schauen „Glee“ und damit wird die Gefahr des SMS-Schreibens sehr weit verbreitet, sogar die Folgen werden durch die dramatische Geschichte von Glee-Charakter Quinn verdeutlicht. Die deutsche Sendergruppe RTL strahlt Glee aktuell auf Super RTL aus, schon bald wird das Thema SMS beim Autofahren also auch die deutschen Zuschauer erreichen.

 

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