Weltpremiere des großen Sterns – Die neue Mercedes S-Klasse!

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Weltpremiere der neuen S-Klasse in Hamburg (Quelle: Mercedes-Benz)Welche Rolle die S-Klasse im Hause Daimler immer spielte und auch kĂŒnftig spielen wird, demonstrierte der Automobilhersteller Mittwochabend mit einer eindrucksvollen Premierenfeier fĂŒr die neue Generation vor rund 750 GĂ€sten im Airbus-Werk Hamburg. Was die Stuttgarter hier ablieferten, war die ganz große Nummer. Neben den puren Fakten der Geschichte der S-Klasse sowie zum neuen Modell war insbesondere der Showdown zur PrĂ€sentation auf der BĂŒhne mehr als nur beindruckend.

Eigens zur Show im Auslieferungszentrum des weltweit grĂ¶ĂŸten Passagierflugzeugs A380 ließen sie ihr Flaggschiff mit einer Airbus-DHL-Frachtmaschine in Finkenwerder einfliegen. Im konzertanten Verbund mit 20 aktuellen Mercedes-Modellen und der musikalischen Begleitung durch die Hamburger Symphonikern rollte das neue Flaggschiff, unterstĂŒtzt von einem Feuerwerk mit dem A380 im Hintergrund, ĂŒber das Rollfeld bis auf die sich öffnende BĂŒhne. An Bord: Weltstar Alicia Keys, die die Show am FlĂŒgel nahtlos weiterfĂŒhrte und gut in den erlesenen Rahmen des Abends passte. Eine Inszenierung von hohem Erinnerungswert.

Weltpremiere der neuen S-Klasse in Hamburg. Foto: Mercedes

Wie jede S-Klasse das Maß der Dinge war, wenn es um Luxuslimousinen geht, also TechnologiefĂŒhrer und Schrittmacher zugleich, waren die höchsten Normen auch bei der neuen Baureihe W222 gerade gut genug. Letzten Endes symbolisiert diesen Anspruch auch die gewĂ€hlte NĂ€he zum Airbus A380. Beide haben eines gemeinsam: höchste MaßstĂ€be in puncto Luxus, Komfort, Sicherheit. So bezeichnete Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche den A380 auch als „die S-Klasse der LĂŒfte“. Dies und sicher auch die unternehmerische Verbindung zur EADS waren dann wohl mit der Grund dafĂŒr, den Auslieferungshangar als Standort der Veranstaltung zu wĂ€hlen. Und was die S-Klasse anbelangt: Die biete „alles und noch vieles mehr“, sagte Zetsche. „Sie ist das beste Auto der Welt!“

Alicia Keys bei der Weltpremiere der neuen S-Klasse in Hamburg (Quelle: Mercedes-Benz)

Auf die Frage, warum es acht lange Jahre gedauert habe, das neue Modell zu prĂ€sentieren, sagte der Mercedes-Lenker, dass man sie sicher hĂ€tte schneller entwickeln können. „Das Ziel jedoch war, in jeder Hinsicht perfekt zu sein und erneut die Messlatte fĂŒr alle anderen Fahrzeuge zu bauen.“ Mit einem Augenzwinkern merkte er an, dass es doch außerdem schade wĂ€re, wenn man die „alte“ S-Klasse weniger als acht Jahre hĂ€tte fahren dĂŒrfen.

Und so war die Aufgabenstellung beim neuen S „nicht Sicherheit oder Ästhetik, Leistung oder Effizienz, Komfort oder Dynamik. Sondern in jeder Dimension war unser Anspruch: Das Beste oder nichts“, brachte es Zetsche auf den Punkt. Entstanden ist ein Fahrzeug, das als First-Class-Office ebenso taugen soll wie als exquisite Wellness-Oase mit einer Sicherheitsausstattung, die neue Höhen erreicht, und Verbrauchswerten, die bislang auch MittelklĂ€sslern zu verwegen erschienen.

Weltpremiere der neuen S-Klasse in Hamburg (Quelle: Mercedes-Benz)

Als eine „Kombination aus Komfort und Sicherheit“, wie der Daimler-Chef das neue Modell charakterisierte, stand in der To-do-Liste die weitere kompromisslose Perfektionierung dieser Paarung. Und in beiden Disziplinen hat sich die schwĂ€bische Luxuslimousine schon immer ihre Meriten verdient. Die weltweiten Verkaufszahlen sprechen eine deutliche Sprache, denn die FĂŒhrungsposition unter den Premiumlimousinen dieses Kalibers hat sich das S aus dem Schwabenland nie nehmen lassen.

Die innere Welt des hohen S
Hinter der zeitlos eleganten Karosserie wartet ein Innenraum, bei dem sich Ästheten nichts schuldig blieben. Von der grafischen Gestaltung, ĂŒber die perfekte Wahl von hochwertigsten Materialien und Farben bis hin zur Verarbeitung ohne Fehl und Tadel. So wird beispielsweise das Lenkrad in Handarbeit gefertigt, und auch die TĂŒrverkleidungen passt man per Hand ein.

Weltpremiere der neuen S-Klasse in Hamburg (Quelle: Mercedes-Benz)

Weltneuheiten wie Sitze mit diversen Massagefunktionen, die aktive SitzbelĂŒftung, die aktive Beduftung mit unterschiedlichen Duftvarianten oder der Executive Sitz im Fond mit seiner ausgefallenen Liegeposition sind nur einige Beispiele, die den Aufenthalt im neuen Ober-Benz ausgesprochen angenehm machen. Gemacht fĂŒr Menschen „mit höchsten AnsprĂŒchen und wenig Zeit, die im Fahrzeug sowohl entspannen als auch arbeiten möchten“, erklĂ€rt Mercedes-Vertriebschef Dr. Joachim Schmidt. Internetanschluss ist eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, und fĂŒr niveauvollen Hörgenuss sorgt ein HiFi-System von Burmester. Klapptische in der Mittelkonsole des Fonds, große Bildschirme und vieles mehr runden das Programm ab.

Weltpremiere der neuen S-Klasse in Hamburg (Quelle: Mercedes-Benz)

Abstinenter Luxusliner

Neben dem Komfort spielt auch das Thema Sicherheit in der neuen S-Klasse eine Hauptrolle. So sei ein Drittel der von Daimler 2013 angemeldeten 2.200 Patente im Bereich Sicherheit angesiedelt, sagte Forschungs- und Entwicklungsvorstand Prof. Thomas Weber und machte klar, dass die S-Klasse der beste Innovationsmotor sei, den man sich wĂŒnschen könne.

Besonders stolz ist Weber auf den Verbrauch, den CO2-Ausstoß und den beindruckenden cw-Wert von 0,24. Aerodynamische Anpassungen lassen den S 300 BlueTEC HYBRID sogar auf einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,23 kommen. WindgerĂ€usche tendieren praktisch gegen null. Und alle Maßnahmen, die Mercedes unter dem Begriff „Efficient Technology“ bĂŒndelt, haben dazu gefĂŒhrt, dass die S-Klasse heute in der Leistungskategorie von 150-kW einen Verbrauch von 4,4 Litern ausweist. DemnĂ€chst soll mit dem S 500 Plug-In HYBRID die erste S-Klasse folgen, die beim Verbrauch eine Drei vor dem Komma fĂŒhrt. Zum Marktstart kann mit dem S 400 HYBRID, S 500, S 350 BlueTEC und S 300 BlueTEC HYBRID gewĂ€hlt werden zwischen zwei Hybriden, einem Benziner und einem Diesel mit einem Leistungsspektrum von 204 bis 306 PS.

Reisen wie auf dem fliegenden Teppich

Im Vordergrund der Fahrzeugsicherheit stehen wieder zahlreiche neue Fahrassistenz-Systeme wie beispielsweise der 360-Grad-Rundumblick. SpektakulĂ€r ist das Feature, bei dem Kameras und Radarsensoren dafĂŒr sorgen, dass die Straße vor dem Fahrzeug abgetastet und das Fahrwerk in Sekundenbruchteilen entsprechend angepasst wird. Die Entkopplung von Fahrgastzelle und StraßeneinflĂŒssen ist fast perfekt. Hier scheint der Vergleich angebracht mit einer Reise auf einem fliegenden Teppich, zumal auch das Fahren ohne menschlichen Piloten bereits machbar wĂ€re, wie Thomas Weber betont. Dazu bedarf es allerdings noch der rechtlichen Grundlagen.

Fazit
Die Veranstaltung war ein Treff von Superlativen, bebildert mit Berichten aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dass der Begriff „S-Klasse“ lĂ€ngst zu einem Synonym fĂŒr die jeweilige Spitze vieler Produkte und Leistungen geworden ist, wie Daimler-Chef Zetsche betonte, lĂ€sst sich nachempfinden. So war eben auch der Abend echte S-Klasse.

 

 

(news2do.com/Lars Hoenkhaus)

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