Toyota droht hohe Geldstrafe nach erneutem RĂĽckruf

0

Die Pannenserie bei Toyota reißt nicht ab. Nach dem Verkaufstopp des Geländewagens Lexus GX 460 ruft Toyota nun auch den Minivan vom Typ Sienna zurück. Zu allem Übel kommt auf den japanischen Autohersteller in den USA eine Sammelklage mit einer Millionenstrafe zu.


Die Rückrufserie bei Toyota nimmt einfach kein Ende. Nach neuesten Angaben müssen in Nordamerika nun rund 870.000 Minivans vom Typ Sienna wegen Korrosionsproblemen in die Werkstätten zurück. Laut Toyota sind bestimmte Modelle  der Baujahre 1998 bis 2010 betroffen. Durch Streusalzbedingten Schäden kann es zu Korrosionsproblemen an der  Reserverad-Halterung kommen. Dadurch könne die Halterung durchrosten und das Rad vom Wagen fallen. Fahrzeugbesitzer betroffener Modelle werden derzeit aufgefordert ihre Autos zur Inspektion in die örtlichen Werkstätten zu bringen.

Erst vor wenigen Tagen informierten wir über den weltweiten Verkaufsstopp  des Geländewagens Lexus GX 460. Ein einflussreiches US-Magazin hatte gewarnt, dass der Wagen in Extremsituationen umkippen könne.

Durch der jüngsten Ereignisse ist nun die US-Regierung fest entschlossen, Toyota wegen der Pannenserie mit zahlreichen Toten zur Rechenschaft ziehen. Der japanische Autohersteller soll eine Rekordstrafe von 16,4 Millionen Dollar (12,2 Mio Euro) zahlen. Seit 2009 kam es bei Toyota immer wieder zu weltweiten Rückrufaktionen von mehr als 8,5 Millionen Pkw, wegen klemmender Gaspedale, rutschender Fußmatten oder defekter Bremsen. Die US-Behörde für Verkehrssicherheit bringt 52 Tote mit der Pannenserie in Verbindung. Toyota akzeptiert die Klage, will aber jedoch kein Schuldgeständnis abgeben.

Weitere Infos zum Toyota-RĂĽckruf:

Erneuter RĂĽckruf bei Toyota

Neue RĂĽckrufaktion von Toyota

Toyota-RĂĽckruf: Neue Details

Toyota: RĂĽckrufaktion nun auch in Europa

Toyota mit RekordrĂĽckruf

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT