Stromern lohnt sich – Tesla erstmals in der Gewinnzone.

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Tesla (Quelle: news2do.com)Auf diesen Moment hat der Elektroauto-Pionier Tesla lange warten m├╝ssen: Erstmals seit Firmengr├╝ndung vor zehn Jahren k├Ânnen die Kalifornier jetzt einen Gewinn ausweisen. Im ersten Quartal verdiente das Unternehmen mehr als elf Millionen US-Dollar. Vor einem Jahr fiel die Quartalsbilanz mit 90 Millionen Dollar Verlust noch d├╝ster aus. Den Durchbruch in die Gewinnzone hat das Unternehmen vor allem seiner viert├╝rigen Premiumlimousine Model S zu verdanken. So sind seit Jahresbeginn mit 4.900 verkauften Elektrolimousinen rund 400 Fahrzeuge mehr abgesetzt worden als vorgesehen.

Obwohl das erste Tesla-Modell, der 246 PS starke Roadster, von Beginn an alles andere als ein Ladenh├╝ter war und die Kunden den stolzen Kaufpreis von 100.000 Dollar ohne zu z├Âgern ├╝berwiesen, fra├čen die hohen Kosten f├╝r die Entwicklung der Elektroautos und deren Produktionsanlauf die Einnahmen mehr als auf. Geldgeber wie Daimler und Toyota, die in ihren eigenen E-Autos auf die kalifornische Technologie zur├╝ckgreifen, waren nicht nur willkommen, sondern in der Vergangenheit auch ├╝berlebenswichtig.

Tesla Model X (Quelle: ampnet/Manfred Zimmermann)

Seit dem Marktstart des Roadsters vor f├╝nf Jahren hat Tesla nicht nur in die Entwicklung seiner Modelle investiert, sondern auch in das Erlebnis Autokauf. Die ausgefallenen Tesla Stores gibt es mittlerweile nicht nur in den USA. Sie sind l├Ąngst auch in Europa angekommen; von Oslo bis Z├╝rich, von Mailand bis Frankfurt oder Eindhoven.

Im kommenden Jahr will Tesla seinem Roadster und dem S einen Crossover als Modell X folgen lassen.

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