Schönes Ei – BMW i8 Spyder Concept

0

Der Zeitpunkt für weitere Einblicke in die Modellzukunft von BMW hätte eigentlich nicht besser sein können. Kurz vor Ostern sind alle im „Ei-Fieber“ und passend dazu veröffentlichen die Münchener den neusten Spross der BMW i-Serie. Vollgepackt mit reichlich zeitgemäßer und zukunftsorientierter Fortbewegungstechnik und im funkigen Design präsentiert sich der BMW i8 Spyder. Das „i“ steht dabei für innovativ und intelligent. Der Coolness wegen wird’s die Zielgruppe der Zukunft, also die jungen Leute von heute, wahrscheinlich eher englisch und „ei“ aussprechen, anstatt „ieh“. Doch Vorsicht ist geboten, schnell könnte beim Jungvolk der Verdacht aufkommen, man könne mit dem i8 Spyder „facebooken“, im Netz surfen, Videos aufzeichnen oder gar telefonieren. Aber zurück zum Thema. Das was BMW gerade zeigt ist zwar noch schöne Fiktion, macht aber schon neugierig auf die mobile Zukunft.

Der BMW i8 Spyder vereint zwei Technologien, eigentlich nichts Neues, und wird also ein Hybrid. Soll heißen: neben einem Elektromotor arbeitet noch ein herkömmlicher Benzinmotor, wahrscheinlich aber eher anders herum. Als fossiles Antriebsaggregat steht auf jeden Fall mal was ganz anderes zur Verfügung: ein aufgelandener Dreizylinder-Turbobenziner mit 223 PS. Hauptsächlich soll jedoch ein Elektromotor mit 131 PS die Vorderräder antreiben. Gespeist wird dieser mittels Lithium-Ionen-Batterie, welche mittig im Fahrzeugboden verbaut ist. Ist diese leer, muss sie aber nicht sofort an die Steckdose. Der Benziner greift bei leerem Akku ein und verlängert so die Reichweite. Doch das ist nicht sein einziger Job, im Parallelbetrieb sollen beide Kraftwerke den i8 Spyder mit insgesamt 354 PS an allen vier Rädern befeuern und in fünf Sekunden von null auf 100 km/h schieben. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Auch im Verbrauch soll der i8 neue Maßstäbe setzen – BMW gibt als aktuelles Ziel einen Normverbrauch von drei Litern auf 100 Kilometern an, 30 Kilometer davon werden rein elektrisch gefahren. Die folgenden hundert Kilometer dürfte der i8 dann aber deutlich durstiger sein. Um dem entgegenzuwirken setzt BMW beim i8 auf Leichtbau. Die Fahrgastzelle besteht aus Karbon, der Großteil der Fahrwerksteile aus Aluminium. Dennoch bringt der Roadster stolze 1630 Kilogramm auf die Waage.

Optisch folgt der i8 Spyder der Linie, die BMW bereits auf der IAA 2009 mit dem Vision Efficient Dynamics Concept eingeschlagen hat. Besonders auffällig ist die flache Karosserie, die aus mehreren Schichten zu bestehen scheint. Die ursprünglichen Glasflügeltüren sind nun aus Karbon gefertigt. Bei schlechtem Wetter sorgt ein zweiteiliges Hardtop für Nässeschutz.

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT