Schlaglochsaison РKommunen sind in der Pflicht zum Straßenerhalt!

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Jede zweite kommunale Stra√üe ist Sch√§tzungen zufolge kaputt (Quelle: Conti/news2do.com)Die vielen Frost- und Tauperioden der letzten Wochen haben dem vorgesch√§digten kommunalen Stra√üennetz massiv zugesetzt. Allein f√ľr die Beseitigung der Schlagl√∂cher m√ľssten die deutschen St√§dte und Gemeinden zus√§tzlich rund drei Milliarden Euro investieren, sch√§tzt der ADAC. Um derart teure Sch√§den dauerhaft zu vermeiden und den seit Jahren fortschreitenden Substanzverlust der kommunalen Stra√üen zu stoppen, m√ľssten langfristig acht Milliarden Euro pro Jahr bereitgestellt werden. Tats√§chlich sind es bislang nur f√ľnf Milliarden Euro. Der Automobilklub fordert daher Bund und L√§nder eindringlich auf, den Kommunen dauerhaft und verl√§sslich die f√ľr den Stra√üenerhalt ben√∂tigten Gelder zur Verf√ľgung zu stellen. Denn diese sind in der Pflicht, den Verfall ihrer Verkehrswege zu stoppen.

Marode Stra√üen lediglich durch Warnschilder oder Geschwindigkeitsbeschr√§nkungen zu sichern, gen√ľge nicht. Angesichts knapper Kassen m√ľssten die Gemeinden Priorit√§ten f√ľr den Stra√üenerhalt setzen und ein systematisches Erhaltungsmanagement nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten einf√ľhren, so der Klub. In der Praxis sind jedoch oft nur oberfl√§chliche Ma√ünahmen ohne erkennbare Strategie zu beobachten.

Der Autoklub geht davon aus, dass mindestens jede zweite Stra√üe des 430.000 Kilometer langen kommunalen Streckennetzes kaputt ist. Tats√§chlich wundern kann diese Sch√§tzung nicht, schlie√ülich fahren St√§dte und Gemeinden ihre Investitionen seit Jahren zur√ľck. Der Verfall der Verkehrswege ist aber mehr als nur ein Sch√∂nheitsfehler. Mit ihm geht auch volkswirtschaftliches Eigentum verloren. Immerhin rund 50 Prozent des kommunalen Verm√∂gens stecken laut ADAC in der Stra√üe.

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