Rußpartikelfilter: Dank Förderung ein Verkaufsschlager

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Für die Förderung des nachträglichen Einbaus von Dieselrußpartikelfiltern standen rund 30 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel sind zwar nahezu aufgebraucht, doch wie vom hessischen Kfz-Verband zu hören ist, haben sich Umwelt- und Wirtschaftsministerium in Berlin entschieden, bis Ende des Jahres weiterhin je Filternachrüstung 330 Euro Fördergeld zu gewähren. Im nächsten Jahr werden es dann 260 Euro sein.

In der Vergangenheit waren Erwartungen zur Partikelfilter-Nachrüstung übertroffen worden. So hätten sich nach bisherigen Schätzungen rund 8.000 statt der erhofften 6.000 Diesel-Fahrer nachträglich einen Rußpartikel-Filter einbauen lassen. Neben dem Aspekt des Umweltschutzes spielt vor allem das Thema Wertsteigerung bei der Entscheidung eine nicht unerhebliche Rolle. „Diesel ohne Filter sind vor dem Hintergrund der Umweltzonen nahezu unverkäuflich“, so der hessische Kfz-Verband.

Wer mit dem Gedanken einer Nachrüstung spielt, sollte die Entscheidung jedoch nicht zu sehr auf die lange Bank schieben, da die staatliche Förderung im Jahresverlauf 2013 auch beendet werden könnte, wenn die Haushaltsmittel bis dahin bereits aufgebraucht sind.

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