Preisbrecher aus Tschechien: Skoda Rapid kommt im Herbst

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Skoda wird ab Herbst als neues Modell den Rapid auf den europäischen Märkten einführen. Versprochen werden für die Kompaktlimousine, von der auch der künftige Seat Toledo abgeleitet wird, großzügige Platzverhältnisse und ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Premiere hat die neue Limousine von Skoda auf dem Pariser Autosalon (27.9.-14.10.2012). Ganz neu ist der Rapid jedoch nicht, in Indien wird er bereits seit Ende 2011 angeboten, allerdings mit mehr Ähnlichkeit zu einem Fabia Stufenheck. Ein äußerst attraktives Modell für den asiatischen Markt, zudem bewirbt Skoda Indien den Rapid als echtes Familienauto.

Der europäische  Rapid steht für das künftige Markendesign von Skoda. Die Frontpartie zeigt das neue Marken-Logo, und der von vertikal angeordneten Lamellen geformte Kühlergrill trägt einen fein gezeichneten Chromrahmen. Die Scheinwerfer sind kleeblattförmig gruppiert, hinten kommen die markentypischen Leuchten in C-Form zum Einsatz. Die Seitenlinie prägt eine markante Schulterfalz.

Der 4,48 lange Skoda Rapid hat eine schwungvolle Silhouette und eine große Heckklappe. Fünf Benzinmotoren und zwei Dieselaggregate sollen als Antrieb zur Auswahl stehen. Die bisherige Preisangabe ab 14.000 Euro ist auf jeden Fall ein Kampfansage im Kompaktsegment. Und genau da will Skoda mit dem Rapid auch punkten. Oktavia Kunden sollen nicht mit dem günstigeren Modell geködert werden. Eher zielen es die Tschechen auf die Klientel ab, die bisher bei Hyundai, Chevrolet oder Dacia ihren günstigen Neuwagen gekauft haben.

Übrigens: der Name Rapid hat bei Skoda bereits seine Geschichte. Von 1935 bis 1942 produzierten die Tschechen bereits ein Modell mit selbigem Namen. Kurz nach dem Krieg wurden davon noch kurzzeitig und nur 21 Stück hergestellt. Unter sozialistischer Führung fertigte Skoda ebenfalls einen Rapid von 1984 bis 1990. Damals als Coupé-Versione der Skoda-Modelle 130, 135 und 136.

 

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