Oldtimerkarosserie ab Werk – Ford USA legt 1940er CoupĂ© und 1965er Mustang wieder auf.

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Wieviele Oldtimer-Fans trĂ€umen davon, einen echten Klassiker ihr eigen zu nennen, das tolle Fahrzeug so oft wie möglich bewegen zu können und dabei dennoch auf den Einsatz neuster Technik nicht verzichten zu mĂŒssen? Ein teurer Traum, der meist an der Restaurierung der Basis und dem aufwendigen Verbau der neuen Technik scheitert. Ford erfĂŒllt nun jedoch eben genau diesen Traum und bietet komplett neugebaute Karosserien und Chassis der legendĂ€ren CoupĂ©-Serie des Modelljahrs 1940 an. Oldtimer-Fans haben mit dieser Basis dann zwei Möglichkeiten: zum einen lĂ€sst sich ein brandneues Auto in der klassischen Form aber mit moderner Fahrzeugtechnik auf aufbauen, oder aber die neue Karosserie bildet die Basis fĂŒr die Restaurierung eines vorhandenen originalen Klassikers.

Dem nicht genug, bietet Ford in den USA direkt eine zweites Modell zum Neuaufbau an – den legendĂ€ren (ersten) Mustang der Baujahre 1965 bis 1970. Mit dem Angebot an komplett neu gebauten „Ersatzkarosserien“ verfolgt der Autobauer jedoch nicht nur Tradition- und Imagepflege. Seit vielen Jahren boomt der Markt von Fahrzeugauf- und Umbauten, ein regelrechter Hype ist darum entstanden aus alten Autolegenden moderne PS-Protze zu kreieren.

 

Aber zurĂŒck zu den Fordkarosserien: Bei der Entwicklung der Ersatzblechkleider setzte Ford nicht nur darauf einfach die alten Blechteile zu reproduzieren. Die neuen Oldtimer-HĂ€uschen sind zwar nach den originalen Maßen und Formen gebaut, allerdings kommen fĂŒr die Nachbauten moderne und hochfeste StĂ€hle zum Einsatz, die durch moderne Schweißtechniken verbunden sind. DarĂŒber hinaus sind die Karosserien mit einem zeitgemĂ€ĂŸen Korrosionsschutz versiegelt und bestens gegen Rost geschĂŒtzt.

Die Entscheidung fĂŒr eine Neuauflage des 1940er CoupĂ©s fiel sicherlich aus pragmatischen GrĂŒnden. Der ZweitĂŒrer mit den markanten KotflĂŒgeln und dem fließenden Heckabschluss markiert einen Höhepunkt der Vorkriegs-Autokultur bei Ford. DarĂŒber hinaus zĂ€hlt das Modell bei amerikanischen Fans der „Hot-Rod-Autokultur“ zur Ikone. Hot Rods sind modifizierte Serienfahrzeuge, die einfach und gĂŒnstig fĂŒr Autorennen umgebaut wurden. Als Basisfahrzeuge dienen vorzugsweise Modelle von Ford aus den 30er- und 40er-Jahren, die damals auf dem Gebrauchtwagenmarkt reichlich und vor allem Ă€ußerst gĂŒnstig zu haben waren. Heute zeichnen sich Hot Rods durch umgebaute Karosserien mit tiefergelegtem Dach (top chop) und leistungsstarke V8-Motoren aus.

Die aktuellen Ford-Werks-Karosserienachbauten eignen sich fĂŒr den Einbau moderner Motoren und Getriebe, sowie Achstechnik mit verstĂ€rkten Bremsen. Selbstredend: die standesgemĂ€ĂŸen V8-Motore passen problemlos unter die Hauben. Und auch dafĂŒr bietet Ford die richtige Lösung in Form von ĂŒberholten Original-Triebwerken oder aktueller Motorentechnik an.  Am Ende der Projektplanung steht wahrscheinlich nur noch die Budgetfrage und die Entscheidung ĂŒber Original oder Custom-Neubau. Die Basis ist auf jeden Fall verfĂŒgbar und das sogar zu einem erschwinglichen Preis. Der Karosserienachbau des 1940er CoupĂ©s ist ab 11.900 Dollar oder umgerechnet rund 9.300 Euro zu haben.

 

Und weil Bilder immer mehr als tausend Worte sagen, gibts hier ein paar „bewegte“ EindrĂŒcke vom 1940er CoupĂ© im Rohbau.

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