Oldtimer-Highlights auf der Essen Motor Show

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Die diesjährige Essen Motor Show bietet jede Menge Autos, Aktionen und Attraktionen. Doch neben PS-strotzenden Modellen  kommen bis zum 4. Dezember auch die Oldtimer nicht zu kurz.

Die Besucher auf der größten deutschen  Automobilschau nach der IAA können sich wieder auf einige klassische Highlights freuen. Gefeiert werden unter anderem mit zwei Sonderschauen der 100. Geburtstag von Rennfahrerlegende Juan-Manuel Fangio und 100 Jahre Indianapolis.
Außerdem werden rund 250 Klassiker zum Kauf angeboten – vom hochpreisigen Old- bis zum bezahlbaren Youngtimer – für jeden Auto-Liebhaber ist das richtige dabei.

Neben Motorsport, Tuning und sportlichen Serienmodellen bilden automobile Klassiker die vierte Säule der Essen Motor Show. So findet zum 30. Mal der „Classic & Prestige Salon“ statt, mit dem über zwei Dutzend Händler die Oldtimer-Saison ausklingen lassen. In diesem Jahr feiert das englische Oldtimer-Auktionshaus Coys auf der Messe seine Premiere und wird voraussichtlich über 40 Klassiker unter den Hammer bringen. Zu den Fahrzeugen gehören unter anderem ein Aston Martin DB6 Saloon, ein Ferrari 364 GTB/4 Daytona, ein Jaguar C-Type, ein Lambroghini Urraco P2505, ein Porsche 365 Speedster und ein Rolls-Royce Silver Dawn in der seltenen Linkslenker-Ausführung.

Ein besonderes Highlight ist die Sonderausstellung zu Ehren der 100-jährigen Geschichte der Indy 500, dem schnellsten Rundstreckenrennen der Welt. Ausgestellt werden unter anderem  der De Tamble Runabout von 1910 und ein Miller aus dem Jahr 1922, der 120 PS aus seinem 2,0-Liter-Achtzylindermotor schöpft. Fahrzeuge dieses Typs belegten 1923 in Indianapolis die Plätze eins bis und sechs und sieben. Ähnlich erfolgreich war auch der March 87 C, der 1987 die ersten fünf Plätze belegte. In Essen sind ebenfalls ein Stutz Blackhawk, Baujahr 1928, der von einem 5,5 Liter großen Reihenachtzylinder angetrieben wird, zu sehen. Dieser legendäre Wagen errang in Daytona mit 171,3 km/h den Preis des schnellsten amerikanischen Rennsportwagens. Als Führungswagen, der dem Feld bis zum Start vorausfährt, wird eine weitere Besonderheit gezeigt: Der 1957er Mercury Turnpike Convertible Cruiser Indy 500 Pace Car ist das erste eigens zum Startwagen umgerüstete Serienauto. Der damalige Sieger, Sam Hanks, erhielt das Fahrzeug geschenkt und behielt es bis in die 80er Jahre, ehe er es an einen Sammler verkaufte.

Das zweite Highlight ist die Sonderausstellung, dessen Fahrzeuge Juan-Manual Fangio gewidmet sind. Mit 24 Siegen in 51 Rennen ist seine Siegerquote höher als die von Michael Schumacher. Die Vielfalt der in Essen zu sehenden Rennboliden wird lediglich vom Fangio-Museum selbst übertroffen. Die Essen Motor Show zeigt alle Formel-1-Autos, mit denen der Argentinier Weltmeister wurde, wie zum Beispiel einen Maserati 250 F.

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