Mercedes-Benz SLC – neuer SLK, neuer Name

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Der neue SLK heißt Mercedes-Benz SLC

Zum 20-jährigen Jubiläum des Mercedes SLK bekommt dieser neben Technik- und Designupdates auch einen neuen Namen, ab 2016 heißt Daimlers kleiner Roadster Mercedes-Benz SLC.Mercedes-Benz SLC offen (Foto: Daimler)

Seit 1996 erfreut sich der Mercedes SLK einer best√§ndigen Beliebtheit. Was sicher auch an den √ľber die Jahre bewahrten Designmerkmalen, best√§ndiger Qualit√§t und nicht zuletzt an den Vorz√ľgen des verbauten Stahlklappdachs liegt. Im M√§rz 2016 erscheint die mittlerweile vierte Generation, technisch und optisch leicht optimiert, dann aber unter dem neuen Namen Mercedes-Benz SLC. Die Namens√§nderung erfolgt jedoch ohne historische Anlehnung an den S-Klasse-Grandturismo SLC (C107) aus den 70er Jahren. Vielmehr soll das C im K√ľrzel auf die enge Verwandtschaft mit der C-Klasse deuten, mit der sich der Roadster viele Elemente seiner Technik teilt. Ebenfalls neu ab 2016 sind zwei neue Motorisierungen. Basismodell ist dann der SLC 180 mit einem eher unaufgeregtem¬†1,6-Liter-Motor und im Topmodell, dem Mercedes-AMG SLC 43, arbeitet k√ľnftig nur noch ein Sechs- statt Achtzylindermotor.

Feinschliff am Design und Upgrades bei der Technik beim Merceds-Benz SLC

Im Zuge der Modellpflege erh√§lt der neue Mercedes-Benz SLC eine √ľberarbeitete Front mit steil stehender K√ľhlermaske und dem bullig wirkenden „Diamantgrill“, was die gepfeilte Motorhaube optisch noch ein wenig mehr streckt. Optional kann der moderne Auftritt der Frontpartie mittles „LED Intelligent Light System“ noch verst√§rkt werden. Das Heck des neuen SLC bekommt endlich etwas Schwung und ein paar akzentuierende Sicken. Nach wie vor √ľberrascht die Gr√∂√üe des Kofferraums beim „kleinen SL“ und mit bis zu 335 Litern Ladevolumen ist er mit Abstand der gr√∂√üte im Roadster-Segment.Mercedes-Benz SLC Heck (Foto: Daimler)

Der neue SLK, nun als Mercedes-Benz SLC, tritt ein gro√ües Erbe an: seit Markteinf√ľhrung verkaufte sich der Roadster rund 670.000 Mal. Die umfassende Motorenpalette vom sparsamen Diesel-SLC 250 d bis hin zum leistungsstarken Mercedes-AMG SLC 43 mit 367 PS d√ľrfte hierbei weiterhin Erfolg versprechen.

Warum auch immer, aber der Einstieg in die Daimler-Roadsterwelt ist k√ľnftige der SLC 180 mit einem 1,6 Liter-Vierzylinder mit 156 PS. Der angegebene Verbrauch von lediglich 5,6 Liter auf 100 Kilometer schreit erst mal nicht gerade nach Fahrspa√ü. Die wahrscheinlich beliebtere Wahl d√ľrften die beiden Zweiliter-Vierzylinder-Benziner SLC 200 mit 184 PS und der SLC 300 mit 245 PS sein. Langstreckenfahrer d√ľrften weiterhin am 204 PS starken Dieselmodell SLC 250 d Gefallen finden. Geschaltet wird im SLC 180 und SLC 200 serienm√§√üig mittels 6-Gang-Schaltgetriebe.¬†SLC 250 d, SLC 300 und AMG SLC 43 hingegen verf√ľgen ab Werk √ľber das automatische 9G-TRONIC-Getriebe, welches gegen Aufpreis aber auch in den kleinen SLC eingebaut werden kann. Ist die Wandlerautomatik an Bord kommt gleichzeitig das Setup-Programm „Dynamic Select“ zum Einsatz. Hier hat der Fahrer die M√∂glichkeit das Ansprechverhalten von Motor, Getriebe, Lenkung und Fahrwerk individuell zu ver√§ndern – vom sanften Comfort-Modus bis hin zur knackigen Raceabstimmung im Sport+Programm.neuer Mercedes SLK (Foto: Daimler)

√ľppiges Technikpaket

Serienm√§√üig kommt im neuen Mercedes-Benz SLC der Aktive Brems-Assistent zum Einsatz. Zur Verringerung der Gefahr von Auffahrunf√§llen vefrf√ľgt dieser nun zus√§tzlich √ľber eine radargest√ľtzte Abstandswarnung, welche mittels Warnleuchte im Kombiinstrument und Signalton auf die m√∂gliche Gefahr hinweist. Wird der Fahrer trotz gemeldeter Kollisionsgefahr nicht aktiv, bremst das Assistenz-System automatisch ab und verringert damit die Geschwindigkeit deutlich, was bei niedrigen Relativgeschwindigkeiten einen Auffahrunfall mit langsamer fahrenden, anhaltenden oder stehenden Fahrzeugen durchaus vermeiden kann. Optional kann das Sicherheitspaket durch Totwinkel-Assistent und Spurhalte-Assistent erweitert werden.neuer Mercedes-Benz SLC (Foto: Daimler)

Im √ľberarbeiteten Innenraum des neuen SLC stechen vor allem das √ľberarbeitete Kombiinstrument und der √ľppige Alulook-Zierrat ins Auge. Zwischen den beiden tief getopften Rundinstrumenten versorgt nun ein 4,5 Zoll-Farbdisplay den Fahrer mit weiteren Informationen. Optional wird ein weiteres 7 Zoll-Display zwischen den mittleren Luftd√ľsen vom Audio 20 System und der Bordnavi angesteuert. Dar√ľber hinaus bietet das √ľberarbeitete Infotainment-System Comand Online eine Bluetooth-Schnittstelle mit¬† SMS-Lesefunktion und sogar Internetradio.Mercedes-Benz SLC Innenraum (Foto: Daimler)Ab Mitte Januar 2016 wird der neue Mercedes-Benz SLC bestellbar sein, erste Auslieferungen sind f√ľr M√§rz 2016 angesetzt. Preise hat Mercedes bisher noch nicht bekannt gegeben.

 

 

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