Mehr Luft zum Schutz – Mercedes Gurtairbag geht in Serie

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Seit Jahren verhindern sie nicht nur schwere Verletzungen bei Unfällen, sondern retten auch Leben. Mittlerweile ploppen unzählige kleine, aber auch große Luftsäcke in Millisekunden nach einem Crash aus den unterschiedlichsten Winkeln des Fahrzeuginneren auf und hüllen die Insassen federweich ein. Airbags sind die wohl bekanntesten aktiven Sicherheitseinrichtungen in der Fahrzeugtechnik und die Entwicklung an deren Technik geht stetig weiter. Nach Front-, Seiten- und Kopfairbag kommt nun der Gurtairbag.

Mercedes-Benz hat die Erprobung seines „Beltbag“ abgeschlossen und will den neuen Sicherheitsgurt bald in einem Oberklasse-Modell in Serie verbauen. Das aufblasbare Gurtband kann das Verletzungsrisiko der Fondpassiere beim Frontalaufprall weiter reduzieren, indem es die Belastung auf den Brustkorb verringert.

Und so funktioniert’s: Erkennen die Crashsensoren einen schweren Frontalaufprall, löst das Airbagsteuergerät die Entfaltung und BefĂĽllung des Beltbag aus. Bis auf die fast dreifache Breite bläst dann ein Gasgenerator das mehrlagige, mit ReiĂźnähten versehene Gurtband auf. Durch die nun zur VerfĂĽgung stehende größere Fläche wird die Kraft, die auf die Insassen wirkt, besser verteilt und das Verletzungsrisiko sinkt weiter.

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