Mehr Ferrari geht nicht – Der GEMBALLA MIG-U1

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Uwe Gemballa wagt sich im neuen Jahr an eine neue Herausforderung. Den potentesten Supersportler aus Maranello, den Ferrari Enzo, verwandelt die Automobilmanufaktur in den GEMBALLA MIG-U1 – eine auf 25 individuell gefertigte Fahrzeuge limitierte Kleinserie.

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Herzstück des Komplettumbaus ist das von GEMBALLA vollständig überarbeitete Aerodynamikkonzept. Der Tuner fertigt alle Komponenten kompromisslos aus Carbon, um geringstes Gewicht mit höchster Materialfeste zu kombinieren.

Dank der aktiven Aerodynamikkonzeption generiert die Frontspoilerlippe je nach Stellung einen zusätzlichen Abtrieb von bis zu 35 Kilogramm an der Vorderachse. Analog dazu erlaubt die Flap genannte Klappe auf dem neu angebrachten Heckspoiler sogar bis zu 85 Kilogramm mehr Abtrieb an den Hinterrädern. Für optimale Handlingergebnisse senkt sich der Flap ab, sobald eine Geschwindigkeit von 120 km/h erreicht wird regelt sich die Position des Flaps stufenlos. So passt sich das GEMBALLA-Aerodynamikkonzept den äußeren Bedingungen an und garantiert jederzeit die perfekte Straßenlage. Dazu tragen alle Komponenten des Aerodynamikpakets bei: angefangen bei der neuen Frontschürze mit Spoilerlippe über die Türverbreiterungen bis hin zum Diffusor und dem Heckspoiler.

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Die GEMBALLA-Karosseriekomponenten sichern so die Funktionalität des neuen Supersportlers und verleihen dem Fahrzeug gleichzeitig eine einzigartige Optik.  Angelehnt ans Design von Formel-1-Rennwagen präsentiert sich der GEMBALLA MIG-U1 mit der weit nach vorne gezogenen Front und dem kantigen Heckspoiler. Ehemals abgerundete Kanten sind der aggressiven Optik mit gierigen Luftein- und auslässen gewichen. Selbst die Rückleuchten sitzen nicht mehr offen auf dem Heck, sondern sind umschlossen und mit Luftkanälen besetzt. Um 80 Millimeter an der Vorder- und 100 Millimeter an der Hinterachse wächst der MIG-U1 in die Breite.

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Das Luftleitsystem sorgt beim GEMBALLA MIG-U1 nicht nur dafür, die Kraft des Zwölfzylinders auf die Straße zu bringen. Die Ingenieure aus dem baden-württembergischen Leonberg entwickeln gleichzeitig ein umfassendes Belüftungs- und Kühlungskonzept. So werden sowohl die vorderen als auch die hinteren Radhäuser mit kühlender Luft beströmt, damit die Hochleistungsbremsanlage optimal arbeitet. Die Auslässe hinter den Rädern stellen sicher, dass sich die erhitze Luft nicht staut. Außerdem beatmen Einlasskanäle hinter den Türen und auf dem Dach den Motorraum hinter der Fahrerkabine. Die neu geschaffenen Abluftkanäle enden in und auf der Heckschürze. Sie sind so dimensioniert, dass auch zusätzliche Kühler für die optional erhältliche Leistungssteigerung auf 750 und 800 PS unterstützt werden können.

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Besonders innovativ und äußerst hilfreich im Alltagsbetrieb zeigt sich die optional erhältliche elektrohydraulische Höhenverstellung (HLS). Per Knopfdruck im Innenraum erlaubt es die Anhebung der Karosserie an Vorder- und Hinterachse um 45 Millimeter und ermöglicht damit das problemlose Überfahren von Hindernissen wie Tiefgarageneinfahrten und Fahrbahnschwellen. Ebenfalls per Knopfdruck oder automatisch mit dem Erreichen von 80 km/h senkt sich der MIG-U1 wieder auf das ursprüngliche Tiefniveau ab. Zusätzlich verbessert das mit Kugellagerbuchsen ausgerüstete, mehrfach einstellbare Sportfahrwerk deutlich das Handling und den Fahrkomfort des MIG-U1.

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Sowohl fĂĽr die Optik als auch fĂĽr die Performance leisten die von Entwicklungspartner „Advanced Structural Alloys“ geschmiedeten Räder GEMBALLA GTR RACING forged ihren Beitrag. Die aus einem massiven Leichtmetallblock gefertigten Räder vereinen höchste Stabilität mit äuĂźerst geringem Gewicht. Der aufwändige Schmiedeprozess reduziert die ungefederten Massen eines Radsatzes um 16 Kilogramm. So reagieren die Räder noch agiler und setzen auch unter höchster Belastung jeden Lenkbefehl präzise um. Vorne tragen die 10×19 Zoll groĂźen Felgen Hochleistungsreifen in der Dimension 265/35, während an der Hinterachse Felgen in 13×20 Zoll mit Reifen in 335/30 die Kraft des Motors auf die StraĂźe ĂĽbertragen.

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Der Zwölfzylinder des Gemballa MIG-U1 arbeitet mit optimiertem Motormanagement und einem speziell abgestimmten Abgassystem. In der Kombination ergibt dies eine Leistungsabgabe von 700 PS (515 kW). An den Sportkatalysator schließt sich die Vierrohranlage mit pneumatischer Klappensteuerung an. Die Endrohre sind mit der GEMBALLA-typischen Hitzeabschirmung bestückt und teilen sich den Ausgang in der Heckschürze mit den Abluftkanälen der hinteren Radhäuser.

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Im Interieur erschafft GEMBALLA eine Schaltzentrale, die Funktionalität und Komfort perfekt vereint. Die eigens für den GEMBALLA MIG-U1 entworfenen Sitze, die Mittelkonsole in Sonderanfertigung und das Sportlenkrad mit der Leder-Alcantara-Kombination garantieren volle Kontrolle über das Fahrzeug. Gleichzeitig verströmt der Innenraum des Supersportlers puren Luxus. Sämtliche Komponenten der Innenverkleidung sind mit Leder und Alcantara bezogen. Das integrierte High-End-Multimediasystem bietet einen Sieben-Zoll-Touchscreen, Navigation, DVD-Wechsler und einen iPod-Anschluss. Der 950-Watt-Verstärker bedient die Kegelhochtontreiber in der Cockpitfront, die 165 Millimeter großen Membrane in den Türverkleidungen und den Subwoofer zwischen den Sitzen. GEMBALLA-Logos auf den Sitzen, den Fußmatten und den Sicherheitsgurten runden die Veredelung ab.

1 KOMMENTAR

  1. eine interessante sichtweise. vor allem nicht der ĂĽbliche einheitsbrei, wie ich finde.

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