Lang lebe der Roadster: Mazda MX-5

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Mazda MX-5.  (Foto: Auto-Medienportal.Net/Mazda)25 Jahre gibt es ihn nun schon, und den Weltrekord fĂŒr den meistgebauten zweisitzigen Roadster hĂ€lt er mit mehr als 950.000 verkauften Exemplaren auch schon: der Mazda MX-5. Im kommenden Jahr geht seine vierte Generation an den Start, der fĂŒr die EuropĂ€er heute um 3.00 Uhr morgens in Barcelona seine Premiere erlebte. Der Wunsch könnte in ErfĂŒllung gehen, denn der kleine Sprinter folgt auch in dieser gleichzeitig der englischen Roadster-Tradition, jetzt inspiriert von aktuellen britischen Sportwagen. Ein Roadster soll einfach sein und leicht, gut aussehen, bezahlbar sein und Fahrspaß verbreiten. Das nimmt man dem neuen Mazda MX-5 schon bei der Betrachtung des Äußeren ab. Die Mazda-Designsprache Kodo geht hier eine perfekte Verbindung mit frischen britischen Trends ein, und 100 Kilogramm leichter wurde er auch. Mazda gibt auch fĂŒr den Neuen das Versprechen ab, sobald man einen MX-5 besitze, werde das Leben schöner und bunter. Wenn man erst im MX-5 sitzt, soll sich nach dem ersten LĂ€cheln der unwiderstehliche Drang einstellen, das Stoffverdeck aufzuklappen und loszufahren.

Mazda MX-5.  (Foto: Auto-Medienportal.Net/Mazda)

Dabei geht es den Entwicklern des MX-5 weniger um Spitzenleistungen beim Motor. Sie legen mehr Wert darauf, dass ihr Kleiner in typischen Alltagssituationen direkt auf alle Befehle des Fahrers reagiert. Bei sportlicher Fahrt auf kurvenreichen Strecken reagiert er berechenbar wie leichtgĂ€ngig. GegenĂŒber der Generation vorher haben sie dafĂŒr die besagten 100 Kilogramm eingespart. Das Layout mit dem noch weiter nach hinten gerĂŒckten Frontmotor sorgt fĂŒr eine 50:50 Achslastverteilung. Mit dem Antrieb an der Hinterachse fĂŒhrt das zu hoher AgilitĂ€t. Fahren wie ein Gocart – so beschrieben es auch schon die Fans der dritten Generation.

Mazda MX-5.  (Foto: Auto-Medienportal.Net/Mazda)

 

Motorhaube, Kofferraumdeckel, die vorderen KotflĂŒgel sowie der vordere und hintere StoßfĂ€nger-TrĂ€ger sind aus Aluminium gefertigt und das Gewicht des Stoffverdecks konnte nochmals reduziert werden. Dies fĂŒhrt zu einem geringeren Giermoment und einem niedrigeren Schwerpunkt. Die Pedale, Bedienelemente und Instrumentenanzeige sind so angeordnet, dass sie eine möglichst aufrechte Sitzposition und eine komfortable Fahrt sicherstellen. Die Motorhaube ist niedriger und die dĂŒnneren A-SĂ€ulen sowie der Windlauf wurden fĂŒr bessere Sicht ein StĂŒck nach hinten gerĂŒckt. Insgesamt misst der Neue zehn Zentimeter weniger LĂ€nge, der Radstand nahm um 1,5 Zentimeter ab, in der Breite legte er um einen Zentimeter zu, die Höhe nahm um einen Zentimeter ab.

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Angeboten werden zwei Benziner, einer mit 1,5 Liter Hubraum und 130 PS und ein Zweiliter mit 160 PS, beide Skyactiv-G- Benzin-Direkteinspritzer sind speziell auf den MX-5 abgestimmt. Das neue Sechs-Gang-Schaltgetriebe und die Sechs-Stufen-Automatik sind ebenfalls speziell auf den MX-5 abgestimmt. Die leichte, extra steife AufhÀngung besteht vorn aus Doppelquerlenkern und hinten aus einer Multilink-AufhÀngung.

Die vierte Modellgeneration bietet ĂŒber das KonnektivitĂ€tssystem MZD Connect, das die Insassen mit dem Internet verbindet. In Sachen Sicherheit folgt der MX-5 dem proaktiven Sicherheitskonzept von Mazda, das UnfĂ€lle vollstĂ€ndig verhindern oder zumindest deren Folgen auf ein Minimum reduzieren soll.

Mazda MX-5.  (Foto: Auto-Medienportal.Net/Mazda)

Mazda stellte den neuen MX-5 unter dem Slogan „Lang lebe der Roadster“ vor. Den Neuen vor Augen, möchte man auch das diesem Exemplar der Spezies wĂŒnschen. Aber noch ist Warten angesagt. Der MX-5 kommt erst im dritten Quartal des kommenden Jahres zu uns zu Preisen, die sich leicht ĂŒber den 24.000 Euro fĂŒr heutige Modell einpendeln sollen.

 

 

(ampnet/Sm)

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