Lada 4×4 Urban – der neue Niva wird zum stylischen Citycruiser

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neuer Lada 4x4

Lada 4×4 Urban – der Niva fĂŒr die City

Lada 4×4 Urban – schon der neue Name sagt sofort, der legendĂ€re Lada Niva soll kĂŒnftig in neuem Terrain wildern, und zwar in den InnenstĂ€dten. 1977 schickt der russische Autohersteller Lada erstmals seinen rustikalen GelĂ€ndewĂŒrfel auf die unwegsamen Pisten der Sowjetunion. FĂŒr seine Welttournee Ă€ndern die Russen dann sogar mehrmals seinen Modellnamen, so ist der Niva auch als Taiga, WAS-2121, Bushman, Diva oder schlicht als Lada 4×4 in den Export gegangen. Gleich blieb dabei stets die bewĂ€hrte Standartmotorisierung mit einem 1,7 Liter-Benziner mit 82 PS, das reicht letzlich fĂŒr eine Höchstgeschwindigkeit von 137 km/h. Ohnehin viel zu schnell fĂŒr seine Auslegung, denn der Lada Niva war und ist vor allem eins – ein echtes Arbeitstier in unwegsamen GelĂ€nde, simpel konstruiert, ohne Schnickschnack, dafĂŒr Ă€ußerst zuverlĂ€ssig. Ebenso zuverlĂ€ssig sind die starken Verostungen an sĂ€mtlichen Metallteilen, was die meisten Niva bereits nach wenigen Jahren ziemlich unansehlich machte.

Lada 4×4 Urban – schickes Stadtauto mit markanter Niva-Optik

38 Jahre spĂ€ter halten die Russen weiterhin am WĂŒrfeldesign des Niva fest, jedoch wirkt der neue Lada 4×4 Urban deutlich frischer und sogar etwas wertiger, also Ă€ußerlich und auf den ersten Blick. Die Karosserie wirkt insgesamt etwas moderner, das liegt vor allem an den geĂ€nderten StoßfĂ€ngern, die nun in Wagenfarbe lackiert sind und eng an den KotflĂŒgeln anliegen. Die Front bleibt zwar Niva-typisch, die Einzelrundscheinwerfer werden umrahmt von einer KunststoffkĂŒhlergrillmaske, diese verpasst dem 4×4 Urban nun allerdings ein etwas jĂŒngeres und freundlicheres Gesicht. Geblieben ist die Blinker-Standlichtkombi an den Motorhaubenecken ĂŒber den Scheinwerfern. FĂŒr einen gepflegten Auftritt in der City kommt der 4×4 Urban im neuen Lackkleid um die Ecke. DafĂŒr stellt Lada die zwei neu eingefĂŒhrten Metallic-Lackierungen in Silbergrau und Koriander zur Wahl. Edles Schuhwerk darf dabei auch nicht fehlen – die bisher bekannten Offroad-Stahlfelgen sind durch zeitgemĂ€ĂŸe LeichtmetallrĂ€der erstetzt.Lada 4x4 Urban Heckansicht (Foto: Lada)Weiterhin praktisch und schnörkellos – der Innenraum des Lada 4×4 Urban

FĂŒr großen Schnickschnack und Prunk war ein Lada noch nie bekannt, der Niva sowieso nicht. Und das soll auch so bleiben. Daher halten sich die AufhĂŒbschungsmaßnahmen im Innenraum des Lada 4×4 Urban auch in Grenzen, die Sitze ziert ein neues Stoffdesign, das war’s im Großen dann auch schon. Das schlichte Armaturenbrett vom alten Niva wurde ohnehin erst 1995 modernisiert, das passt dann auch fĂŒr diese Generation noch, ebenso die kultigen Kippschalter. Zur Komfortausstattung im 4×4 Urban gehören dennoch elektrische und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber, Sitzheizung und Leselampen fĂŒr Fahrer und Beifahrer. Was will man mehr? Achja – Airbags gibt’s auch immer noch keine…

Never change a winnig team – der Antrieb des Lada 4×4 Urban

RĂ€tselraten um die Motorisierung des Lada 4×4 Urban braucht man erst gar nicht beginnen. Lada setzt in Sachen Antrieb weiter auf bewĂ€hrtes Material, hat jedoch im Detail seine Hausaufgaben gemacht und nötige Modernisierungen am 1,7 Liter Vierzylinder vorgenommen. 83 PS leistet der Standardbeziner und erreicht abgasmĂ€ĂŸig die Euro-6-Norm. Fragen nach Beschleunigung und Dynamik sind auch einfach zu beantworten – alles beim Alten geblieben, auch der Verbauch so um die zehn Liter auf Hundert Kilometer. Zum GlĂŒck erfreut der Lada 4×4 Urban weiterhin mit seinen sehr guten GelĂ€ndeeigenschaften. Dank permanentem Allradantrieb, mit zuschaltbarer Untersetzung  und manuell sperrbarem Mitten-Differenzial bleibt auch der City-Niva weiterhin hochgebirgstauglich, vielleicht etwas eingeschrĂ€nkt mit der neuen Straßenbereifung.

Zum FrĂŒhjahr 2016 wird der Lada 4×4 Urban ab 11.990 Euro erhĂ€ltlich sein und erstmals die Laderampe im Importzentrum Buxtehude runtercruisen.

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