Jaguar verstärkt Engagement im Motorsport

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Die werksunterstĂĽtzte Rennversion des Jaguar XKR feierte am vergangenem Wochenende auf der Rennsportmesse Autosport International in Birmingham Europapremiere.

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Das auf der größten Racing Car-Show Europas präsentierte Modell entstand als Co-Produktion zwischen Technikern und Designern des Jaguar-Entwicklungszentrums in England sowie Ingenieuren des Einsatzteams RSR aus East Lansing (US-Bundesstaat Michigan). Unter der Leitung von Teambesitzer Paul Gentilozzi – der auch einer der Piloten ist – steht für 2010 eine komplette Saison in der amerikanischen Le Mans-Serie (ALMS) auf dem Programm. Der nach dem FIA GT2-Reglement vorbereitete XKR basiert auf einem durch zusätzliche Stahlverstrebungen verstärkten Aluminium-Monocoque-Chassis; sein per Kompressor aufgeladener 5,0-Liter-V8 erstarkte auf 550 PS. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 290 km/h. Saisonstart für Jaguar und RSR ist am 20. März bei den berühmten „12 Stunden von Sebring“.

Ausgehend vom Serien-XKR haben die in England tätigen Ingenieure und Designer im regen Austausch mit ihren amerikanischen Kollegen über den Winter einen lupenreinen Rennwagen entwickelt. Dazu verpassten sie dem innovativen Aluminium-Monocoque Verstärkungen aus Stahl und einen Überrollkäfig.

Der Jaguar XKR GT bestritt 2009 unter der Ägide von RSR bereits zwei Testeinsätze in der ALMS: Nach dem Debüt beim „Petit Le Mans“ in Road Atlanta im September gab es einen Monat später beim Saisonfinale in Laguna Seca die erste Zielankunft. Als Generalprobe für das neue Jahr nimmt die aus dem Status eines Privatteams herausgetretene RSR-Mannschaft am 22. und 23. Februar an den offiziellen ALMS-Testtagen teil. Austragungsort ist der Flugplatzkurs von Sebring – wo dann knapp einen Monat später auch die Startflagge zur neuen ALMS-Saison fällt.

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