Insolvenzantrag als Chance: Sportwagenhersteller Gumpert macht erstmal weiter…

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Es war der Traum des Roland Gumpert: einen exklusiven Sportwagen in der eigenen Manufaktur herzustellen. Doch von dauerhafter Freude war das Unternehmen leider nicht, Gumpert musste fĂĽr seinen Betrieb im thrĂĽringischen Altenburg Anfang September 2012 den Insolvenzantrag stellen. Dass dieser Schritt oftmals Fluch und Segen zugleich ist zeigt sich auch hier: Das Image ist zwar angekratzt, die detaillierte BetriebsprĂĽfung bringt jedoch auch Chancen – vielleicht wird ja doch alles wieder gut.

Nachdem unter der vorläufigen Insolvenzverwaltung bereits die Produktion wieder aufgenommen werden konnte, verlängert sich langsam wieder die Bestellliste beim angeschlagenen Sportwagenhersteller Gumpert. Insolvenzverwalter Görge Scheid geht davon aus, dass der Betrieb mit den in Verhandlung stehenden Aufträgen für den Apollo dauerhaft und nachhaltig saniert werden kann. Der erste Neuwagenvertragsabschluss erfolgte bereits wenige Tage nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens Mitte Oktober, teilte er mit. Erste Gespräche mit Investoren werden derzeit geführt. Das weltweite Händlernetz wurde reaktiviert, so dass auch Bestellungen aus Japan, China, der Türkei und dem Mittleren Osten erwartet werden. „Wir gehen fest davon aus, dass wir einen Investor finden und die 25 Arbeitsplätze in Altenburg erhalten können“, sagte Scheid weiter.

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