Heilige eMobilität: Der Papst fährt jetzt Renault, aber nicht irgendeinen, sondern ein Elektroauto!

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Da kommt der Chef schon persönlich, denn bei dem Termin ging es mehr als um eine einfache Fahrzeugübergabe: Carlos Ghosn, seines Zeichens Präsident der Renault Gruppe, ließ es sich nicht nehmen, dem katholischen Kirchenoberhaupt zwei elektrisch betriebene Kangoo zu übergeben. Papst Benedikt XVI nahm die Gabe an seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo entgegen. „Mit der Spende an seine Heiligkeit unterstreicht Renault erneut seinen Einsatz für nachhaltige Entwicklung und respektvollen Umgang mit der Natur“, sagte Ghosn. Und irgendwie passen Papst und Elektromobilität bestens zusammen. Denn wer vorrangig im dichten Stadtverkehr unterwegs ist, nicht all zu schnell fahren muss/möchte und den Platz zur Instalation einer Ladesäule in der eigenen Garage hat – der kommt an einem Elektroauto gar nicht vorbei.

Doch zurück zum neuen Papamobil: In Zusammenarbeit mit dem französischen Karosseriespezialisten Gruau hat Renault zwei rein elektrisch betriebene Kangoo Maxi Z.E. den Anforderungen des Pontifex entsprechend umgebaut. Die umweltschonende Ausführung des Papamobils mit Papstwappen auf den Türen ist weiß lackiert und bietet mit einer Gesamtlänge von 4,6 Metern und einer Breite von 1,8 Metern großzügige Platzverhältnisse. Die serienmäßige Rückbank im Fond wird von zwei maßgeschneiderten Einzelsitzen ersetzt, das Schiebedach des Fahrzeugs lässt sich weit öffnen, und die Seitenscheiben sind herausnehmbar. Der Zugang zum Fond wird dem Papst mit einer elektrisch ausfahrbaren Trittstufe und hinten angeschlagenen Türen möglichst einfach und komfortabel gemacht.

Ein zweites Fahrzeug wurde auf die Anforderungen der Gendarmerie des Vatikans abgestimmt. Der blau lackierte Kangoo Maxi Z.E. mit weiß-gelbem Dekorstreifen kommt zukünftig im päpstlichen Sicherheitsdienst zum Einsatz. Angetrieben werden die Renault-Stromer von einem 60-PS-Elektromotor.

Übrigens: seit 1930 hat Mercedes-Benz das Papamobil für den Papst gebaut – stets groß, geräumig und zuletzt auch immer gepanzert – allerdings immer mit Benzinmotor…

 

1 KOMMENTAR

  1. Ein kluger Schachzug der Renault Gruppe finde ich.

    Richtlinien zur Vollkommenheit.

    Ein E-Auto der Zukunft mit Anspruch auf Vollkommenheit, muss von Künstlern designt ,von Spezialisten gebacken und mindestens folgende Kriterien zu mehr Effizienz erfüllen.
    1.Das Gewicht ist so gering wie möglich zu halten
    2.Eine besonders gute Aerodynamik ist erforderlich
    3.modernste Lithium-ionen-polymer Batterien oder besser
    4.Radnabenmotoren mit Energierückgewinnung
    5.Leichtlaufreifen
    6.Ein Solardach bringt ca.300W Leistung
    7.Der neue Air-Turbo ist gut für ca.30% Km Zuwachs
    8.Drosslung der Höchstgeschwindigkeit auf 160 Km/h
    9.Ende mit den KW-Prestige Monstern ,schneller,länger,breiter.
    In­te­r­es­sante LInks zu unseren Richtlinien!
    Frauenhofer-Gesellschaft und Umweltbrief

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