Free Land Rover oder: Land Rover endlich befreien vom Zwang Autos verkaufen zu mĂŒssen

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Der Werbedruck im Radio fÀllt auf: der neue Freelander wird massiv beworben. Die Frage, die sich an dieser Stelle aufdrÀngt: Wie hoch muss der Werbedruck aufgebaut werden, damit man den KÀufer so stark motiviert, sich nicht vom AutoverkÀufer abschrecken zu lassen.

 

Wir erinnern uns: Geplant war letztes Jahr ein neuer Land Rover als witziges Lieferfahrzeug fĂŒr die Guerilla Marketing Agentur. Durch Postings bei facebook und Xing wurden Meinungen eingeholt.

Auftritt einer von Jaguar / Land Rover beauftragten „Marketing“ Agentur. O-Ton: Sie interessieren sich fĂŒr einen Land Rover, wir wĂŒrden Ihnen gerne eine Probefahrt mit einem Jaguar anbieten, wir sind die Agentur fĂŒr besondere Kunden und VIP Shuttle bla bla bla….

Nein, wir wollen keinen Jaguar, wir wollen einen Land Rover, könnten uns den Jaguar aber als VIP Shuttle fĂŒr unsere Media Lounge Events gut vorstellen…

Es folgt eine Einladung zum Lunch, damit man das mit dem VIP Shuttle besprechen kann. Fazit des Mittagessens: Nein, wir wollen wirklich einen Land Rover und keinen Jaguar, bitte stellen Sie uns einen Kontakt zum Autohaus her, wir unterbreiten parallel gerne ein Angebot fĂŒr einen VIP Shuttle…

Vorhang auf fĂŒr den nĂ€chsten Akt des Trauerspiels: 3maliges Nachfassen (in Worten: DREI) fĂŒr eine Probefahrt und eine Audienz im MĂŒnchner Autohaus (dessen Namen wir aus GrĂŒnden der Höflichkeit nicht erwĂ€hnen). Bis heute keine Reaktion!

Immer noch entschlossen, einen Land Rover bzw. zwei zu erwerben, starten wir einen neuen Anlauf bei der Stuttgarter Mutter des Autohauses. Wir bekommen tatsĂ€chlich eine Probefahrt und die Zusage, dass wir einen besonderen Flottenpreis bekommen. Wir sind hocherfreut und bereit das Drama in MĂŒnchen zu vergessen.

Dann aber kurz vor dem Kauf die ErnĂŒchterung: Nur bei drei Fahrzeugen wird der Flotten-Tarif gewĂ€hrt. Also: Abbruch der GesprĂ€che, kurz zum BMW HĂ€ndler, der dann durchaus bereit war, uns zwei X3 zu verkaufen.

Da wir viel Zeit mit Land Rover & Co. verloren haben, noch kurz eine Mail an den Marketingleiter, damit er zumindest weiss, dass sein Marketing verpufft und seine AutohÀuser die Fahrzeuge verteidigen, aber nicht verkaufen.

Reaktion bis heute: Keine! Der Fisch stinkt halt doch immer am Kopf…

 

 

 

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