Elektro-Jaguar E auf der Essen Motor Show

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Die Essen Motor Show (25. November bis 4. Dezember 2011) wirft schon seit einiger Zeit ihre Schatten voraus. Jetzt wurde ein weiteres Highlight bekannt gegeben. Erst vor wenigen Tagen hat der von der Windreich AG in Eigenregie elektrifizierte Jaguar E bei der „RAC Future Car Challenge“ in Großbritannien sowohl den ersten Platz in der Kategorie „Prototypen“ als auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegt. Jetzt kommt der modifizierte Brite nach Essen.

„Wir freuen uns auf dieses besondere Exponat und sind stolz darauf, den elektrifizierten Jaguar-Klassiker zusammen mit der mobilen Wind-Ladestation in Essen zeigen zu können. Diese Kombination zur Darstellung der Prozesskette der E-Mobilität gab es so noch nirgendwo zu sehen“, betont Frank Thorwirth, Vorsitzender der GeschäftsfĂĽhrung Messe Essen GmbH. Willi Balz, der Vorstandsvorsitzende der Windreich AG hat im Rahmen der E-Mobilitäts-Offensive seines Unternehmens Fahrzeug und mobile Windkraftanlage bauen lassen. Balz steuerte den elektrifizierten Sportwagen auf Basis eines Jaguar E-Type von 1961 auf der 92 Kilometer langen Strecke zwischen Brighton und London bei der Future Car Challenge selbst. Sein „Windreich E“ war der einzige Oldtimer unter den rund 65 angemeldeten Fahrzeugen.

Nun kommt der Jaguar E-Type mit Elektroantrieb auch zur Essen Motor Show. Aber nicht ganz alleine, auf dem Stand in Halle 3 stehen auch zwei weitere Elektrofahrzeuge der Spitzenklasse, darunter der eRuf. Ein weiteres Elektro-Powerpaket ist der Artega SE. Das Kürzel SE steht dabei für „Sport Electric“. Das Artega-Team hat die Studie, die auf dem Autosalon Genf erstmals gezeigt wurde, in nur fünf Monaten zu einem fahrbereiten und erprobten Prototypen weiterentwickelt.

Eine absolute Besonderheit auf dem E-Mobilitätsstand ist eine 3,5 kW-Windkraftanlage, die bis zu einer Höhe von zehn Metern ausgefahren werden kann. Die mobile Anlage, mit einem Rotor-Durchmesser von vier Metern, ist auf einem Anhänger untergebracht, in dessen Rumpf 32 Lithiumionen-Batteriepakete mit insgesamt 50 kWh untergebracht sind. Aus diesem Pufferbatterien kann die benötigte Leistung windunabhängig abgerufen werden.

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