E10 – Kritik wird immer lauter

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Seit der Einführung des Biokraftstoffs E10 herrscht an deutschen Tankstellen das pure Chaos. Immer mehr Autos bleiben laut verschiedener Pressemeldungen mit Motorschaden liegen, obwohl sie den Bio-Sprit laut DAT-Liste (Deutsche Automobil Treuhand) vertragen sollten. Nun melden sich auch Mineralkonzerne wie Shell Deutschland zu Wort und kritisieren die Bundesregierung aufs Schärfste.


Eine Studie hat aufgezeigt, dass bundesweit vier Millionen Autos den Kraftstoff nicht vertragen. Immer mehr verärgerte Fahrzeughalter sprechen von stotternden und absterbenden Motoren. Auch Tankstellen-Besitzer währen sich immer härter gegen den Öko-Kraftstoff E10. Keiner will den Bio-Sprit, die Super-Tanks sind immer schneller leer und Nachschub wird immer teurer.

Jetzt meldet sich auch der Shell Deutschland-Chef Peter Blauwhoff zu Wort und greift speziell Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) an. In einem Interviewe mit dem Tagespiegel sagte er: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Von den anderen, die auf dem Benzingipfelvertreten waren, hört und sieht man nicht viel. E10 betrifft eine breite Mehrheit der Bürger, und ich kann Herrn Röttgen nur auffordern, sich ebenfalls tatkräftig um mehr Akzeptanz zu bemühen. Es handelt schließlich sich um die Folgen seiner Gesetzgebung.“

Was aber für alle völlig unverständlich ist: Noch am vergangenem Wochenende machte Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) klar, dass die Bundesregierung weiterhin an E10 festhalten wolle. Doch die eigenen Dienstfahrzeuge der Regierung und der Polizei werden vorerst nicht mit dem Bio-Sprit betankt. Da stellt sich die Frage: Wie lange will die Regierung die deutsche Bevölkerung noch im Regen stehen lassen?

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