Der Panamera bekommt einen Diesel

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„Ganz in weiß“ so besang es einst Roy Black. Würde der Titel jetzt neu aufgenommen werden, stünde keine Braut vor dem Altar sondern ein rassiger Sportwagen. Um genauer zu sein ein schneeweißer Porsche Panamera mit einem neuen Dieselmotor.

Neben dem Sport Utility Vehicle Cayenne bekommt nun auch der Viersitzer Panamera den SelbstzĂĽnder verpasst. Porsche nennt den Panamera Diesel sein zweites Einsteigermodell in die Panamera-Baureihe.

Der Drei-Liter Turbodiesel bringt es auf sportliche 250 PS, im Vergleich zum Benziner mit 300 PS. Der Diesel bietet sein maximales Drehmoment von 550 Newtonmetern (Nm) zwischen 1750 und 2750 Umdrehungen pro Minute (U/min) an. Für den Sprint von Null auf 100 km/h braucht der Diesel-Panamera 6,8 Sekunden und erreicht seine Höchstgeschwindigkeit bei 242 km/h.

NatĂĽrlich spielt der Diesel beim Verbrauch seinen Vorteil aus. Er kommt (im Schnitt nach EU-Norm) mit 6,3 Litern aus. Der Benziner braucht 9,1 Liter. Die Kohlendioxidemissionen liegen beim Diesel bei 167 Gramm pro Kilometer, beim Benziner bei 213 g/km. Die Verbrauchswerte gelten fĂĽr die speziell fĂĽr diesen Panamera entwickelten 19-Zoll-All Season-Reifen mit niedrigem Rollwiderstand.

Das höhere Diesel-Drehmoment in einem recht breiten Drehzahlband bringt im Zusammenspiel mit der Acht-Gang-Wandlerautomatik das sportliche Fahrgefühl. Und das ganz ohne die typischen Dieselgeräusche. Denn die Akustiker in Stuttgart geschafft mit einer zweiflutigen Auspuffanlage und Soundaktuatoren, dass beim Beschleunigen ein kraftvollen Klang erzeugt wird, den man einem Diesel nicht zutraut.

Äußerlich unterscheidet sich der Diesel vom Benziner nur durch einen dezenten Diesel-Schriftzug an der Tür, gleich neben den längs liegenden Kiemen auf dem Kotflügel. Wer will, kann ihn auch   weglassen  und ganz unerkannt das Diesel-Fahrgefühl genießen.

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