Casual Friday mit Verwechslungsgefahr: Die Leute aus Holland vs. die Leute von Hollande

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Dass heute definitiv „Casual Friday“ ist merken wir nicht nur daran, dass in den meisten Werken der deutschen Autobhersteller heute fĂŒr das EM-Viertelfinalspiel Deutschland gegen Griechenland einfach mal frĂŒher Feierabend gemacht wird oder eine zusĂ€tzliche Pause von gut 90 Minuten in der SpĂ€tschicht drin. Bei VW kann „jeder Mitarbeiter, der das Spiel sehen will, dies tun“, so der Betriebsrat. Audi rĂ€umt seinen Mitarbeitern eine flexible Arbeitszeit an EM-Spieltagen ein und bei Daimler entscheiden die einzelnen Werke individuell, ob und wie den Mitarbeitern das Fanfieber wĂ€hrend der Arbeitszeit erlaubt ist. Einzig BMW gibt sich etwas spießig – lediglich das Mitfiebern am Radio, aber bei laufendem Band, ist den MĂŒnchnern erlaubt.

Ganz casual haben wir heute aber auch einfach mal die Schlagzeilen der Woche auf den Redaktionstisch gelegt und festgestellt: „Holland ist nicht gleich Holland, oder korrekt geschrieben Hollande.“ Und nein, wir möchten uns nicht lustig machen ĂŒber Rafael van der Heimvaart und sein Team. Uns sind zwei Meldungen untergekommen, die große Verwechslungsgefahr bergen.

Meldung eins: Neuer Lamborghini-HĂ€ndler in den Niederlanden.

Meldung zwei: Französische Regierung plant Steuer auf Luxusautos.

Und jetzt der Reihe nach: In Holland vermeldet man, dass die Pon’s Automobielhandel exklusiver Lamborghini VertragshĂ€ndler in Leudsen ist. Neben dem Verkauf von Neuwagen der Luxusmarke kĂŒmmert sich das „Het Koopmanshuis“ auch um die Wartung und Pflege der teueren Sportwagen und vertreibt die Luxusmodemarke Collezione Automobili Lamborghini. Dagegen vermeldet die französische Presse, dass die Angestellten vom neuen PrĂ€sidenten Hollande eine Steuer auf Luxusautos planen. Offizieller Grund dafĂŒr sei der Umweltschutz. Große, teure Autos produzieren mehr CO2 und sollen dafĂŒr höher besteuert werden. Allerdings munkelt man, dass neben der Umwelt vor allem die französischen Autobauer profitieren, die bei kleineren Modellen traditionell stark sind.

Ergo: WĂ€hrend sich die Leute in Holland ĂŒber neue Luxusautos freuen, planen die Leute von Hollande das große Kassieren bei den Luxusauto-Besitzern. Na wenn das mal keine Verwechslung gibt…

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