Carsharing: Nichts für echte Männer?

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Carbon Maserati
Maserati Gartenschau

Männer und Autos – das ist wie Topf und Deckel, wie Katz und Maus oder wie Frauen und Schuhe. Das ist auch kein Wunder: Früher bekamen Jungs Spielzeugautos zum Geburtstag, Frauen spielten mit Puppen. Da war es selbstverständlich, dass jeder 17-Jährige seinen Führerschein macht, um an seinem 18. Geburtstag die Freundin mit dem Auto von der Schule abzuholen. Die Anerkennung, die neidischen Blicke und Fragen der Mitschüler drehten sich um Marke, PS-Zahl und Felgengröße des neuen Wagens. Und wann die neue Freundin mit dem tollen Auto abgeholt wird. So dachte und denkt auch heute noch die ältere Generation. Doch mit dem digitalen Wandel hat sich das verändert – das neue Statussymbol nennt sich nicht mehr Porsche, Audi oder Mercedes, sondern iPhone 6S, Samsung Galaxy S6 oder HTC One M9. Führerschein und Autofahren gerät immer mehr in den Hintergrund, so dass neue Möglichkeiten der Mobilität in den Fokus rücken.

Carsharing spielt hier eine entscheidende Rolle. Doch die neue Form des Autofahrens ist bisher nur in der jüngeren Zielgruppe verankert. In der älteren Generation ist Carsharing meist sogar verpönt, nicht selten wird Man(n) schräg von der Seite angeschaut. Beim männlichen Geschlecht ist das meist ein noch größeres Thema als bei Frauen, da Frauen nicht dermaßen viel Wert auf den Besitz eines Autos legen. Früher nicht, und heute genauso wenig. Doch wie muss sich das Denken der Gesellschaft ändern, damit andere Möglichkeiten der Fortbewegung akzeptiert werden? Reicht es, dass das Auto von Smartphones und neuen digitalen Möglichkeiten als Statussymbol abgelöst wird? Oder wer muss hier Überzeugungsarbeit leisten, um Carsharing und anderen Lösungen der neuen Mobilität die richtige Gewichtung zuzuschreiben?

Wir werden in den nächsten Tagen das Thema Carsharing noch weiter vertiefen und lassen uns hierzu auch noch eine Umfrage einfallen. Vorab: Würde Carsharing mehr akzeptiert, wenn dort ein Carbon Maserati angeboten werden würde?

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