Autonomes Fahren in Deutschland – Dobrindt macht jetzt Druck

0

Autonomes Fahren in Deutschland oder besser gesagt die Zulassung der selbststeuernden Autos zur Teilnahme am Stra├čenverkehr bedarf deutliche Anpassungen der aktuell g├╝ltigen Gesetze. Verkehrsminister Alexander Dobrindt scheint jetzt aber Druck zu machen, Pressemeldungen zu Folge will er mit einem neuen Gesetz eine rasche Umsetzung der n├Âtigen Anpassungen erm├Âglichen. Die entsprechende Reform des Stra├čenverkehrsrechts will Dobrindt noch im Juli vorlegen und damit den notwendigen Rechtsrahmen f├╝r Autonomes Fahren in Deutschland schaffen. Ein ver├Âffentlichter Entwurf definiert bereits die Zulassung autonomer Autos. Eine Passage besagt zum Beispiel, dass das Selbstfahren ÔÇ×f├╝r eine bestimmte Zeit und in bestimmten SituationenÔÇť durch den Einsatz von Technik zum Lenken und Beschleunigen sowie Fahreranweisungen zur manuellen Kontroll├╝bernahme, k├╝nftig rechtlich erlaubt seien.

Das geplante Gesetz f├╝r autonomes Fahren in Deutschland sieht demnach eindeutig vor, dass der Fahrer sich nicht auf die Technik allein verlassen darf, die Verantwortung liegt weiterhin bei ihm. Dobrindt setzt mit dem geplanten Gesetz die neue Fassung des Wiener Abkommens um, die weltweit das Verh├Ąltnis zwischen Fahrzeug und dessen F├╝hrer regelt. Die alte Fassung hat ein computergesteuertes Fahren zu jeder Zeit verboten. Das geplante neue Gesetz f├╝r autonomes Fahren in Deutschland lehnt sich an die in den USA bereits g├╝ltigen Standards an. Mit seiner Initiative will Verkehrsminister Dobrindt verhindern, dass sich amerikanische Hersteller einen Vorsprung erarbeiten k├Ânnen. Er will die deutsche Automobilindustrie an der Spitze der neuen Technologien f├╝rs autonome Fahren sehen.

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT