Autofahrer häufig mit falschem Reifendruck auf Tour

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Der Bereifung des eigenen Fahrzeugs wird oft zu wenig Beachtung geschenkt. Viele Autofahrer hierzulande machen sich mit zu hohem oder zu niedrigem Reifendruck auf die Reise. Das ist das Ergebnis einer Stichprobenuntersuchung des Magazins „AUTO BILD“ auf Autobahn-Rastplätzen. Danach waren 39 von 100 getesteten Fahrzeugen mit falschem und damit die Sicherheit gefährdendem Reifendruck unterwegs.

Wie in der am 13. Juli erscheinenden Ausgabe berichtet wird, seien 13 der getesteten Fahrzeuge mit überhöhtem Fülldruck unterwegs gewesen. Den Rekord hielt ein Golf GTI mit 0,8 Bar zu viel an der Hinterachse. Empfohlen werden ca. 0,2 Bar über der minimalen Herstellervorgabe, um den Rollwiderstand zu senken und somit Sprit zu sparen. Aus einer deutlichen Überschreitung resultieren höherer Reifenverschleiß, längere Bremswege und schlechterer Abrollkomfort. Viel gefährlicher ist jedoch zu niedriger Luftdruck, da die Reibung zunimmt und sich der Reifen stark erwärmt. Wird dann noch schwer beladen auf sommerlich heißem Asphalt schnell gefahren, kann der Reifen platzen. Diesem Risiko setzten sich 26 der überprüften Autofahrer aus. Den bedenklichen Rekord in dieser „Disziplin“ hatte der Anhänger eines smart-Fahrers inne, der laut „AUTO BILD“ mehr als ein Bar zu wenig Druck auf den Reifen hatte.

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