Wörthersee 2012: Die große Volkswagen-Show
Fr, 18/05/12 – 11:02 | Kein Kommentar

Wer hätte das vor 30 Jahren gedacht? Ach was, vor 20 oder gar 10 Jahren war an sowas noch nicht zu denken beim Golf GTI-Treffen am Wörthersee: Volkswagen selbst unterstützt das kultige Treffen in Österreich …

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Ein Traum in Ferrari-rot

Eingetragen von auf Donnerstag, 2 Februar 2012Ein Kommentar

Würde es einen wahr gewordenen Auto-Traum geben – dann würde er genau so aussehen. Die von POGEA RACING optimierte 59er Corvette ist ein Augenschmaus nicht nur für Oldtimer-Fans. Da bekommen auch eingefleischte Sportwagen-Liebhaber glasige Augen.


Aber die 59er Corvette ist nicht einfach nur ein aufgemotzter Oldtimer – sie vereint das klassisches Automobildesign mit topmoderner Fahrzeugtechnik. Das Ferrari-rote Cabrio war ein ganz spezieller Kundenauftrag, dem sich  Eduard Pogea, Chef der POGEA RACING GmbH mit voller Hingabe angenommen hat. Und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.

In einer Kooperation mit Foose Design aus den USA entstand das exklusive Chassis. Durch die Rohr-Rahmen-Eigenkonstruktion verbessert sich nicht nur die signifikante Verwindungssteifigkeit des Cabriolets, sie bildet auch die substantielle Basis für die Installation des höhenverstellbaren Gewindefahrwerks sowie moderner Antriebs- und Bremssysteme.

Bei der Suche nach der richtigen Motorisierung fiel die Wahl auf ein Corvette LS3-Aggregat, das in der aktuellen Corvette (MY 2011) verbaut ist. Aber natürlich hat POGEA  zusätzliche leistungssteigernden Komponenten vorgesehen. Das 6,2 Liter-Aggregat brüllt seine Lebensfreude beherzt durch Edelbrock-Krümmer mit 45 Millimeter Durchmesser sowie einem Edelstahl-Abgassystem mit nur 2 Dämpfern ins Freie – Gänsehaut-Feeling garantiert!


Der getunte V8-Motor erhöht die Leistung auf beeindruckende 485 PS / 357 kW bei 4400 U/min und 585 Nm bei 6200 U/min. Die geballte  Power gelangt  über ein manuell zu schaltendes Fünfgang-Getriebe mit Keramikkupplung und einem Dana 44 Differenzial an die Hinterräder.

Die daraus resultierenden Leistungswerte zaubern ein wahres Lächeln in jedes Gesicht: Von 0 – 100 km/h beschleunigt die 59er Corvette in nur 3,9 Sekunden und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 288 km/h ist der Zweisitzer seinem Basismodell ebenfalls deutlich überlegen.

Diese atemberaubende Power muss auch sicher zum Stand kommen, dafür sorgt eine üppig dimensionierte Sportbremsanlage aus der Corvette LS5. Gelochte und innenbelüftete Bremsscheiben mit denMaßen 330 mm (Front) und 300 mm (Heck) werden von den vorderen Sechs- und hinteren Vier- Kolbenanlagen in die Zange genommen.

Die sportliche Verbindung zum Asphalt bilden die stilgerechten 3-teiligen POGEA RACING-Räder in den Dimensionen 9,5Jx18 vorne und 12Jx19 auf der Hinterachse. Als optimale Bereifung wurde der Bridgestone Potenza in den Größen 265/40 R 18 und 305/30 R 19 gewählt.

Aber nun zur einzigartigen Optik. Das Heck wächst durch die gewaltige Rad-Reifen-Kombination um stattliche 37 Zentimeter auf 2,09 Meter in die Breite. 4 schicke LED-Rückleuchten machen das Corvette-Heck zu einem echten Eyecatcher.

Die Komplettlackierung in den originalen Ferrari-Farben Rosso und Bianco macht aus der Oldie-Corvette einen echten Traumwagen.
Die Farben Rot und Weiß dominieren auch im Innenraum. Ein unten abgeflachtes Vallelunga-Lenkrad und Sitze aus der Cobra sorgen für ein Plus an Beinfreiheit gegenüber dem Serieninterieur.

Zwar braucht man bei dem fauchenden Motor kein Multimediasystem, da allein der Sound Gänsehaut-Feeling pur verspricht, trotzdem hat POGEA ein Alpine- Multimediasystem mit Navigationseinheit verbaut. Mit einer nachgerüsteten Klimaanlage und einer Servolenkung modernisierte der Tuner nahezu die komplette Fahrzeugelektronik.


So viel Exklusivität hat allerdings auch ihren Preis. Die Straßen zugelassene 59er Corvette kostet  stolze 225.000 Euro.

Aber träumen darf man ja wohl…

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