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Aus dem Beetle wird ein Speedle

Über die Jahre hat sich der VW Käfer zu einem echten Kultauto entwickelt. Auch sein Nachfolger neue Beetle hat viele Anhänger. Zu den Fans der ersten Stunde gehört auch Hans-Jürgen Abt. Der Geschäftsführer des weltweit größten Veredlers von Fahrzeugen aus dem Volkswagenkonzern schwärmt noch heute von seinem ersten „Krabbeltier“ aus Wolfsburg: „Wir pflanzten dem Käfer einen 90-PS-Motor aus dem VW Bus ein, dazu ein knackiges Fahrwerk, eine Frontspoilerlippe und einen Spoiler am Heck. Besonders auf den Kurvenstrecken hier im Allgäu machte das Auto richtig Spaß.“

Aus diesem Grund steckt der Tuner auch besonders viel Herzblut in sein neuestes Projekt und verschafft dem neuen VW Beetle gehörig mehr Leistung sowie einen neuen Maßanzug. Unter dem Motto aus dem Beetle wird ein Speedle, haben die Designer und Ingenieure ordentlich Hand angelegt.

„In puncto Leistungssteigerung kann es für uns also nur darum gehen, mit ausgewogenen ABT POWER Paketen maximalen Spaß mit maximaler Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit zu verbinden“, erklärt Hans-Jürgen Abt.

Noch befinden  sich die Motoren des ABT Beetle in der Testphase. Aber die ersten Leistungswerte können schon jetzt erwähnt werden. So werden beim 1.2 TSI-Motor aus serienmäßigen 105 PS (77 kW) zirka 140 PS (103 kW), beim 1.4 TSI-Agregat (Serie: 160 PS/118 KW) sind rund 210 PS (154 kW) zu erwarten. Hans-Jürgen Abt erklärt weiter: „Der Zweiliterturbo leistet bei VW 200 PS bzw. 147 kW, wir gehen davon aus, dass die ABT Version 230, 240 PS auf die Straße bringen wird.“

Auch die Diesel-Varianten haben sich die ABT-Ingenieure vorgenommen, so wird der Selbstzünder mit 1,6 Liter Hubraum wird statt 105 PS (77 kW) wohl 125 PS (92 kW) leisten, der 2.0 TDI 170 PS bzw. 125 kW (Serie: 140 PS/103 kW).

Auch optisch hat sich der ABT-Beetle etwas verändert. Man kann durchaus sagen, der knuffig, rundliche Beetle ist erwachsen geworden. Frontspoiler, Heckblende, Heckschürzeneinsatz mit Endschalldämpfern und ovalen Endrohren oder auch die Seitenschweller betonen die klassische Karosserieform des Beetle. Mit den Front- und Heckscheinwerferblenden schaut der Beetle nun etwas grimmig drein. Durch seinen schweren Tiefpunkt kommt der ABT-Beetle noch näher an den Asphalt. Die ABT Fahrwerksfedern werden für ein agiles Fahrverhalten sorgen, das nicht nur auf Allgäuer Kurvenstrecken Spaß macht.
Die Kemptener schicken den Beetle mit ABT CR Rädern in selbstbewussten 19 Zoll auf die Straße. Die extravaganten Felgen sind auf Wunsch auch in Verbindung mit Hochleistungsreifen erhältlich.

Weitere Details des neuen ABT Beetle gibt der Tuner in Kürze bekannt, bevor er im Oktober zu den Händlern rollt.

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